Templates – Vorteil einer Standardisierung

Templates, im deutschen „Vorlage“, werden heutzutage als Grundgerüst einer professionell aufgebauten Webseite benutzt. Templates sind Vorlagen, die genutzt werden um ein Element oder eine Funktion einmal zu erstellen und dies dann für mehrere Webseiten benutzen zu können. Das lässt somit multiple Variationsmöglichkeiten zu. Das TYPO3 Content-Management-System ist ursprünglich dafür geschaffen worden, um selbstständig erarbeitete Templates in Webseiten zu integrieren und diese nach eigenen Vorstellungen konfigurieren zu können. Sie wollen wissen, wie Sie dies bewerkstelligen? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen das klar auf.

Ein sauberes Template für effektives Arbeiten

Priorität eines Templates ist zuallererst, dass die Struktur des Scripts klar erkenntlich ist. Ob HTML, PHP, Fluid, XML oder TYPO-Script, dies ist essenziell um seine eigenen Templates erweitern zu können, ohne sich wiederholt damit auseinandersetzen zu müssen, den Aufbau des Scripts zu verstehen. Befolgen Sie folgende Punkte, wenn Sie ein Template erstellen möchten:

  • Arbeiten Sie von oben nach unten (Bsp.: Header, Body, Footer)
  • Kommentieren Sie die verschiedenen Abschnitte des Scripts
  • Arbeiten Sie unbedingt mit Backups, um einen Datenverlust zu vermeiden
  • Erstellen Sie mehrere Templates für unterschiedliche Funktionen
  • Kommentieren Sie frühere Script-Abschnitte aus, die Sie nicht mehr benötigen, als diese zu entfernen. Vielleicht erweisen sich diese früher oder später noch als nützlich
  • Protokollieren Sie in einem Dokument, wann Sie was geändert/hinzugefügt haben, um den Überblick zu behalten

Templates anlegen und hinzufügen

Ein Beispiel für TYPO3 in dem Templates zum Einsatz gebracht werden, wird schon im Aufbau der eigentlichen Seite in Verbindung gebracht. Ab TYPO3 Version 6.2 stiegen viele Nutzer mit ihrer Root-Seite von HTML zu PHP um. Das hat den Grund, dass PHP die Funktion besitzt, eine HTML-Datei in bestimmte Bereiche zu laden. So können beispielsweise verschiedene Header für Desktop- und Mobiler-Ansicht mit einer simplen Abfrage der Bildschirmbreite vor dem eigentlichen Laden der Seite geladen werden. Außerdem hat man eine klare Übersicht für Header, Footer und Body, um nicht durcheinander zu kommen.

Um seinen Footer und Header strukturiert auszulagern, legt man in TYPO3 einen neuen Ordner mit Dateien an und benennt sie mit der Endung HTML (Bsp.: header.html / footer.html). In diesen Dateien baut man den jeweiligen Abschnitt mit HTML-Sprache an. Nun verweist man von seiner neuen Index.php (Root-Seite) per Befehl am Anfang auf den Header und am Ende auf den Footer. In diesen Befehlen muss natürlich der Pfad zur jeweiligen Datei angegeben werden. Das kann folgendermaßen aussehen:

php head

Der Befehl ‘include’ (include im deutschen = hinzufügen/integrieren) ruft den folgenden Pfad auf um die bestimmte Datei des Pfades hinzuzufügen.

Dadurch wird bei dem folgenden Abschnitt des PHP-Codes der Inhalt der integrierten Datei „reingeladen“.

Templates konfigurieren

Wie in vorherigen Punkten schon beschrieben, ist es wichtig eine klare Struktur in Templates zu besitzen. Essenziell ist es jedoch, diese Struktur auch in zukünftigen Konfigurationen zu erhalten.
Wenn Sie an ihrem Template weiterarbeiten, achten Sie darauf welchen Aufbau Sie in der Vergangenheit benutzt haben und arbeiten mit dieser Erkenntnis strukturiert weiter. Wenn Sie einen Abschnitt nicht mehr benötigen kommentieren Sie diesen aus, außer Sie sind sich sicher, dass es eine fehlerhafte oder gar überflüssige Funktion ist.

Der Pfad für eine effektive Webseite

Templates werden heutzutage in jeder professionell aufgebauten Webseite benutzt. Templates wirken anfangs aufwendig, jedoch der Schein trügt. Templates können effizient und schnell angepasst werden, wenn diese eine klare und anschauliche PHP-Struktur beinhalten. Damit spart man kostbare Zeit und hat einige wesentliche Vorteile.

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